12.04.2018 - Zumeldung zur bundesweiten Mittelstandsumfrage „Mittelstandsradar“

Zumeldung zur bundesweiten Mittelstandsumfrage „Mittelstandsradar“ von LBBW und IAW vom 12.04.2018
Brexit und eskalierender Handelsstreit trüben Exporterwartungen der baden-württembergischen Leitbranchen
Besonders der Automobilsektor und die Chemiebranche sind stark betroffen

Karlsruhe, 12.04.2018. Die neue bundesweite Mittelstandsumfrage von LBBW und IAW ist eine willkommene Ergänzung zur etablierten L-Bank-ifo-Konjunkturumfrage, welche jeden Monat die Einschätzung des baden-württembergischen Mittelstands abgreift. Bei den baden-württembergischen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes hat sich im März 2018 die Stimmung in Bezug auf die Auslandsgeschäfte deutlich eingetrübt. Den Ergebnissen der aktuellen L-Bank-ifo-Konjunkturumfrage zufolge sank der entsprechende Indexwert sowohl in der Chemiebranche (von 48 auf 30), dem Maschinenbau (von 32 auf 25) als auch dem Automobilsektor (von 28 auf 13) recht deutlich.

Der Indexwert für das Geschäftsklima insgesamt ist aber nur moderat von 33 auf 30 Punkte zurückgegangen. Die Unternehmen im Südwesten zeigen sich also von den außenwirtschaftlichen Entwicklungen insgesamt wenig beeindruckt. Die konjunkturellen Aussichten werden weiter sehr positiv eingeschätzt. Detaillierte Berichte und Analysen zur L-Bank-ifo-Konjunkturumfrage und zur L-Bank-GfK-Verbraucherumfrage finden Sie unter www.konjunktur-bw.de.

Hintergrund

Für den L-Bank-Konjunkturbericht werden durch das ifo-Institut monatlich 1.000 Unternehmen zu ihrer Einschätzung der aktuellen Geschäftslage sowie ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate befragt. Die GfK befragt ca. 300 baden-württembergische Verbraucher nach ihrer Konjunktureinschätzung für das private Konsumklima im Land. Die L-Bank ist eine der großen Förderbanken in Europa und unterstützt durch ihre Programme zur Wirtschaftsförderung, Wohnraumförderung und Infrastrukturförderung die Konjunktur in Baden-Württemberg.