25.11.2004 - Baden-Württembergs Messe für Gründer und Nachfolger

Region Karlsruhe/Pforzheim mit innovativen Konzepten auf der NewCome

Bei der NewCome am 3. und 4. Dezember auf dem Stuttgarter Killesberg wird die Region Karlsruhe/Pforzheim mit rund 20 Ausstellern gut vertreten sein. Dazu zählen die etablierten universitätsnahen Beratungsstellen, die Ausgründungen aus Hochschulen betreuen. Ein bundesweit einmaliges Konzept stellt der neue Pforzheimer Studiengang MBA vor, der zukünftige Unternehmer auf die Nachfolge vorbereitet und individuell coacht.

Das neue Konzept der NewCome erleichtert die Auswahl in dem umfangreichen Programmangebot für junge Unternehmen, Gründer, Franchisenehmer und Freelancer. Die Foren und Kongresse berücksichtigen den unterschiedlichen Informationsbedarf der Messebesucher. Die Foren geben einen ersten Themen-Überblick, der auf den Fach-Kongressen vertieft werden kann. Ergänzend bietet der Beratungsparcours eine Beratung durch Experten-Teams an, die auf die jeweils individuelle Gründungssituation abgestimmt ist.  Gemeinsam mit den Fachleuten kann der Gründer dann sein Vorhaben von der Geschäftsidee bis zur Finanzierung prüfen.

Die L-Bank

Die Bank gestaltet das Schwerpunktthema „Finanzierung und Förderung“ der Messe und richtet den gleichnamigen Kongress aus: im Congress-Centrum B, Xa am 3. und 4. Dezember von 11.15 bis 17.00 Uhr. Gleichzeitig betreut die Bank alle Workshops zum Thema „Finanzierung und Förderung“ der anderen Fach-Kongresse. Im Programmpunkt „Finanzierung für junge Unternehmen“ beim Forum „Gründungsschritte“ in Halle 4.0 am 3. Dezember ab 13.30 Uhr werden die Vorstände der wichtigsten Förderbanken und ein Vertreter der Hausbanken das Förderinstrumentarium für Unternehmen vor und während der Gründungsphase vorstellen.

„Gründer kann man nur auffordern: Nehmen Sie sich Zeit für die Förderung Ihres Unternehmens. Lassen Sie Ihr Geschäftskonzept von Fachleuten prüfen, bevor Sie in die Selbstständigkeit starten. Die L-Bank nimmt sich gerne Zeit für die Beratung und Förderung Ihres Unternehmens,“ schloss Christian Brand, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank zusammenfassend. „Dass die L-Bank jetzt als  neuer Partner auf der NewCome die Finanzierungsberatung betreut und gemeinsam mit den anderen Partnern ein rundes Informationspaket anbietet, ist für uns ein wichtiger Schritt, um die Startchancen für junge Unternehmen im Land weiter zu verbessern.“

Handwerkskammer Karlsruhe

Das Serviceangebot der Handwerkskammer beinhaltet die individuelle Beratung in den Bereichen: Betriebswirtschaft, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge, Recht, Technik und Umwelt sowie Innovation und EU.

Die Beraterinnen und Berater der HWK informieren Sie zu den Themen Existenzgründung und Unternehmensnachfolge auf dem Beratungsparcours des ifex Instituts für Existenzgründungen. An beiden Tagen stehen die Berater der Handwerkskammer für Sie zur Verfügung: am 3.12. Silke Bollian, die betriebswirtschaftliche Beraterin der HWK und am 4.12. Michael Reeb, der Moderator für die Unternehmensnachfolge. Anmeldungen zum Beratungsparcours direkt über www.newcome.de oder telefonisch bei Kathrin Jung unter 0711 123-2697.

Seit April 2004 verstärkt Michael Reeb als Moderator zur Betriebsnachfolge, aus dem 12-Punkte-Programm des Landes und aus EU-Mitteln gefördert, unser Team. Ein wesentliches Moment ist die Betriebsvermittlungsbörse, um Übernehmer und Betriebsübergeber zusammen zu bringen. Die Börse finden Sie auch unter www.hwk-karlsruhe.de.

Ab 2005 ist für die Region Karlsruhe ein One-stop-Shop geplant für Gründer, der Gründerinnen und Gründer in der Anlaufphase unbürokratisch unterstützt.

Des Weiteren ist die BWHM GmbH Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand als Leitstelle zur Vermittlung von freiberuflichen Beratungsleistungen und deren Förderung durch Bund und Land vertreten.

Gemeinschaftsstand der Baden-Württembergischen IHKs

Die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg präsentieren sich mit einem Gemeinschaftsstand auf der NewCome. Die IHK Karlsruhe wird an beiden Tagen auf dem Messestand anwesend sein. Vorgestellt wird das vielfältige und breit gefächerte Serviceangebot insbesondere zu den Themen Existenzgründung, -festigung und Unternehmensnachfolge. Die Fachleute der IHK beraten zur Erstellung eines Businessplans bis hin zur Vorbereitung auf das Bankgespräch unter Verwendung von Fördermitteln aber auch rechtliche Aspekte zur Rechtsformwahl, Namensgebung sowie zur Vermittlung von Geschäftskontakten und vieles mehr. Die Präsentation innovativer und beispielgebender Maßnahmen und Initiativen einzelner IHKs rundet das Messeprogramm ab.

Mitgliedsunternehmen der IHK Karlsruhe können sich schon jetzt ihr kostenloses Eintrittsticket durch eine Vorregistrierung auf der IHK Homepage www.karlsruhe.ihk.de sichern. Die Eintrittskarte zur NewCome kann dann an den beiden Messetagen am Informationscounter abgeholt werden.

Der Karlsruher Existenzgründungs-Impuls

Bereits zum vierten Mal nimmt der Karlsruher Existenzgründungs-Impuls KEIM an der NewCome teil. KEIM unterstützt Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der TechnologieRegion Karlsruhe und in Pforzheim - eine Zielgruppe, die von der NewCome explizit angesprochen wird.

An beiden Messetagen beraten Experten zu den Themen Businessplan, Wahl der Rechtsform und Kleingründung oder prüfen in einem ersten Gespräch die Geschäftsidee. Am Förderprogramm EXIST-SEED Interessierte finden ebenfalls ihren Ansprechpartner. Mit EXIST-SEED unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Absolventen der hiesigen Hochschulen bei der Gründung eines innovativen Unternehmens. Zudem lädt KEIM am Samstag, 4. Dezember, um 11.00 Uhr zum traditionellen Gründerfrühstück am Stand ein, bei dem Existenzgründer und Entscheider aus Wirtschaft und Politik zum Erfahrungsaustausch Gelegenheit haben, und beteiligt sich mit zwei Fachvorträgen am Hochschulforum in Halle 5.2.

Der Karlsruher Existenzgründungs-Impuls präsentiert sich auf der NewCome 2004 gemeinsam mit dem Verein Gründer helfen Gründern - Die Unternehmerpartner von KEIM, ein Zusammenschluss von rund 60 regionalen Unternehmern. Die Standgestaltung wird unterstützt vom Gründungsunternehmen iRooms (Karlsruhe) mit einem Aufsehen erregenden Messemöbel, das sich selbstständig verwandelt.

KEIM ist eine Initiative im Rahmen des Programms „EXIST - Existenzgründungen aus Hochschulen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Mitglieder des KEIM e.V. sind die Universität Karlsruhe (TH), das Forschungszentrum Karlsruhe, die Fachhochschulen in Karlsruhe und Pforzheim, die Stadt Karlsruhe, die TechnologieRegion Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.

Verband der Baden-Württembergischen Technologie- und Gründerzentren e. V

Auch in diesem Jahr ist der Verband der Baden-Württembergischen Technologie- und Gründerzentren e.V. wieder mit einem Stand vertreten. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erfahrungsaustausch zwischen Innovationszentren und Technologie- und Gründerzentren zu fördern sowie unter anderem den Kontakt zur gewerblichen Wirtschaft, dem Land und zu den Kommunen zu unterstützen. Des Weiteren sollen Verbindungen zu Banken, Sparkassen und Venture-Capital-Gesellschaften ausgebaut werden.

Auf dem Stand 4.0.516 in Halle 4 sollen neue Kontakte geknüpft und potenzielle Jungunternehmer in Form einer Beratung über Risiken und Chancen einer Neugründung informiert werden. Darüber hinaus werden auch Jungunternehmer auf dem Stand sein, die ihre eigenen Erfahrungen mit der Existenzgründung schildern. Somit haben die Besucher die Möglichkeit, Erfahrungsberichte betroffener Unternehmen aus erster Hand zu erhalten. Durch das vielseitige Informationsangebot des Verbandes auf dem Messestand ist eine umfassende Beratung potentieller Existenzgründer möglich.

Der Vorsitzende des Verbandes, Herbert Hoffmann, wird am Samstag, 4. Dezember um 16.15 Uhr im Themenforum einen Vortrag mit dem Titel Chancen und Risiken technologieorientierter Unternehmensgründungen halten. Herbert Hoffmann ist Geschäftsführer der Technologiefabrik Karlsruhe GmbH. In seiner Tätigkeit konnte er schon über 200 Unternehmen zu einem erfolgreichen Start verhelfen, die über 4.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.

CyberForum

Das CyberForum ist ein gemeinnütziger Verein, der Gründer und junge Unternehmen aus den TIMES-Branchen in der TechnologieRegion Karlsruhe betreut. Ziel ist es, durch ein ausgewogenes Angebot an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dazu beizutragen, dass in der Region zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden. Seit Gründung des CyberForums im Jahre 1997 wurden ca. 300 Unternehmensgründungen begleitet.

Außerdem benötigen junge Unternehmen Kontakte und Hilfestellungen, die ihnen den Einstieg in die Selbständigkeit erleichtern und eine Basis für den Erfolg darstellen. Mit seinen über 600 Mitgliedern bildet der Verein zwischenzeitlich eines der größten Netzwerke in Baden-Württemberg. Die Mitglieder setzen sich aus Firmen, Gründerunternehmen, Universität, Hochschulen, Forschungszentren, Kommunen und Privatpersonen zusammen. Workshops, Seminare und der monatliche InfoMarkt sind zum Treffpunkt der „TIMES-Szene“ geworden.

Weiterhin ist das CyberForum in den letzten 6 Jahren verantwortliche Ausbildungsstätte für insgesamt 140 Azubis, die ihre Ausbildung bei den Mitgliedsfirmen, vorwiegend im Bereich der Informationstechnologie, machen oder gemacht haben. Mit dieser Ausbildungsinitiative in Zusammenarbeit mit der IHK leisten das CyberForum und dessen Mitglieder einen weiteren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

Kontaktstelle Frau und Beruf
im IHK Bildungszentrum Karlsruhe

Das Landesprogramm der Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der NewCome mit eigenem Stand in Halle 5.2, Gründerinnenforum.

Die Kontaktstellen Frau und Beruf sind erste Anlaufstellen für gründungswillige Frauen. Als Beratungsstelle rund um die Erwerbstätigkeit von Frauen bieten einige der neun Kontaktstellen in Baden-Württemberg als Schwerpunkt in ihrer Beratungspalette Erst- und Orientierungsberatung, Seminare und Veranstaltungen und Vernetzung mit anderen Gründerinnen an. In regionalen Existenzgründerinnen Stammtischen haben Frauen die Gelegenheit, potentielle Geschäftspartnerinnen kennen zu lernen und sich auszutauschen.

Im Rahmen des Beratungsparcours in Halle 4.0 beraten Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle an der Gründung interessierte Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und geben Informationen über weitere AnsprechpartnerInnen, die weiteren Schritte und das Vorgehen. Für diese Gespräche ist eine Anmeldung erforderllich.

Masterstudiengang für Unternehmensnachfolger an der Hochschule Pforzheim

Ziel des Studiengangs ist es, zukünftige Unternehmer innerhalb kurzer Zeit auf die Nachfolge optimal vorzubereiten. Dafür wurde ein spezielles Studienkonzept erarbeitet, 15 Monate lang wird von montags bis mittwochs im zu übernehmenden Unternehmen gearbeitet, donnerstags bis samstags wird an der Hochschule Pforzheim studiert. Das Studium gliedert sich in drei Bereiche:

Im Studienprogramm werden die Grundlagen gelegt (Steuer, BWL, Wirtschaftsrecht, Managementtraining, Entrepreneurship).

Im Praxisprogramm steht die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund.

Im Betreuungsprogramm wird der gesamte Nachfolgeprozess individuell gecoacht und ein Netzwerk für Nachfolger und Übergeber aufgebaut.

Studienbeginn ist jeweils Ende September. Bewerbungen werden laufend entgegengenommen.

Der Studiengang präsentiert sich auf der NewCome 2004 als ein bundesweit einmaliges Qualifizierungsprogramm aus Baden-Württemberg, das zu einer gelingenden Unternehmensnachfolge beiträgt. Damit leistet die Hochschule Pforzheim einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer Vielzahl von Arbeitsplätzen und zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Mittelstandes als einer der wichtigsten Säulen unserer Volkswirtschaft.