Hausbankenverfahren – L-Bank

Beim Hausbankenverfahren wird das Förderdarlehen nicht direkt von der L-Bank vergeben, sondern von der Hausbank. So läuft die Vergabe eines Darlehens ab:

Ihre Hausbank

  • informiert über Förderangebote und berät Sie, welche Fördermittel im konkreten Fall am besten geeignet sind.
  • bespricht die Gesamtfinanzierung mit Ihnen und zeigt Ihnen, wie die Finanzierungshilfen am besten eingebunden werden.
  • prüft die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.
  • vereinbart mit Ihnen, welche Sicherheiten für die Kredite (auch für die Förderkredite) gestellt werden.
  • bespricht mit Ihnen, ob eine Bürgschaft von einem Förderinstitut vorteilhaft ist. Zum Beispiel, wenn die Sicherheiten nicht ausreichen oder wenn die internen Kreditlinien der Hausbank ausgeschöpft sind und die Hausbank daher mit der Kreditvergabe zögert.
  • vereinbart mit Ihnen den individuellen Sollzinssatz für den Förderkredit. Die L-Bank macht dazu Vorgaben. Entscheidende Faktoren für den Sollzinssatz sind Bonität des Unternehmens und Besicherung des Darlehens. In einigen Programmen geben wir einen Standardsollzinssatz vor, den die Hausbank maximal um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen darf. In den meisten Programmen geben wir Zinsobergrenzen vor. Zusätzlich machen wir genaue Angaben, für welche Kombination aus Bonität und Besicherung diese Obergrenzen gelten (so genanntes risikogerechtes Zinssystem).
  • füllt gemeinsam mit Ihnen den Förderantrag aus. Die Hausbank hat die Formulare vorrätig oder in ihrem System elektronisch hinterlegt. Sie leitet den vollständigen Antrag an uns weiter.
  • zahlt, wenn wir dem Förderantrag zugestimmt haben, das Förderdarlehen an Sie aus. Dazu erhält die Hausbank ein Darlehen von uns, das sie an Sie durchleitet.