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Auf dieser Seite finden Sie die Bedingungen für die Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Baden-Württemberg. Die Antragstellung ist erst ab 01.11.2019 möglich.
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Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Charge@BW)

  • Sie möchten Ladestationen inkl. Netzanschluss im öffentlichen oder nichtöffentlichen Raum in Baden-Württemberg installieren.

  • Die Versorgung der Ladesäulen erfolgt aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativen Strom.

  • Sie erhalten pro Ladepunkt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 €.

  • Wir wurden vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mit der Abwicklung der Förderung beauftragt.

Herz neben den drei Löwen Baden-Württembergs
Kurz erklärt

Das Land Baden-Württemberg hat ein Interesse daran, den Anteil an Lademöglichkeiten mit Versorgung durch erneuerbare Energien zu erhöhen und damit die Nutzung von Elektrofahrzeugen voranzubringen und Emissionen einzusparen.

Ihr Vorhaben

Das können Sie finanzieren:

  • Sie installieren Ladestationen inkl. Netzanschluss mit anschließendem Betrieb in Baden-Württemberg im nichtöffentlichen Raum (z. B. Mitarbeiterparkplätze, betriebliche Ladepunkte) oder öffentlichen Raum (z. B. Einzelhandel, Parkhäuser, öffentliche Parkplätze, Freizeiteinrichtungen).

  • Sie nehmen die Ladeinfrastruktur, die sich in Ihrem Eigentum befindet, innerhalb von 6 Monaten nach Bewilligung des Zuschusses in Betrieb und betreiben diese mindestens 3 Jahre ab Fertigstellung an dem im Antrag definierten Ort in Baden-Württemberg.

  • Sie können die Förderung für maximal 100 Ladepunkte in der Programmlaufzeit bekommen.

Ihre Voraus­setzungen

Diese Bedingungen müssen Sie erfüllen:

  • Sie sind eine juristische Person mit Sitz oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

  • Sie können den Bau und Betrieb von Ladeinfrastruktur gewährleisten.

  • Sie beauftragen die Installation der Ladestationen ab dem 01.09.2019. Abweichend von den Regelungen der Nummer 1.2 der VV zu § 44 LHO ist für Vorhaben ab dem 1. September 2019 ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn von bis zu höchstens 6 Monaten unschädlich.

    Nach Fertigstellung der Ladestation inkl. Netzanschluss ist keine Antragstellung/Förderung mehr möglich. Energielieferverträge sind dabei unbeachtlich.

  • Sie nehmen die geförderte Ladestation innerhalb von 6 Monaten nach Bewilligung in Betrieb und betreiben diese für mindestens 3 Jahre ab Fertigstellung an dem im Antrag definierten Ort in Baden-Württemberg.

  • Die Ladestation befindet sich für mindestens 3 Jahre ab Fertigstellung in Ihrem Eigentum.

  • Die Ladepunkte werden nachweislich mit Strom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativen Strom versorgt.

  • Wir empfehlen die grundsätzliche Umsetzung oder Vorbereitung von intelligentem Lastmanagement der Ladepunkte und darüber hinaus die Vorbereitung der Umsetzung von ISOInternational Organization for Standardization/IECInternational Electrotechnical Commission 15118 (Power Line Communication).

  • Die grundsätzlichen Anforderungen in Bezug auf den Typ der Ladesteckdosen und Kupplungen richten sich nach der Ladesäulenverordnung (LSV) § 3 Mindestanforderungen an die technische Sicherheit und Interoperabilität (Absätze 1 bis 3). Ladepunkte mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 Kilowatt sind hiervon nicht ausgenommen.

  • Die maximale Ladeleistung (mind. 3,7 kWKilowatt) der Ladepunkte muss abwärtskompatibel sein.

  • Sie halten die Meldepflichten und Netzanschlussbedingungen, die Vorgaben aus dem Mess- und Eichrecht, sowie der Preisangabenverordnung ein.

  • Sie wenden den aktuellen Stand der Technik hinsichtlich ITInformationstechnologie-Sicherheit und Datenschutz an.

  • Eine Kumulation mit weiteren Ladeinfrastrukturförderprogrammen ist nicht möglich.

Unsere Leistungen

Das bieten wir Ihnen an:

  • Sie erhalten einen Zuschuss, der sich anteilig nach der Höhe der förderfähigen Installationskosten richtet.

  • Die Förderung beträgt 40 % der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch 2.500 € pro Landepunkt gemäß der Ladesäulenverordnung (§ 3 Begriffsbestimmungen, Nummer 6).

  • Förderfähig sind alle einmaligen Ausgaben, welche in unmittelbaren Zusammenhang mit der Installation des geförderten Ladepunktes stehen und notwendig sind.

Stufen wir die Zuwendung als Beihilfe im Sinne von Art. 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ein, erfolgt die Förderung alsDe-minimis-Beihilfen sind Beihilfen, die nach dem EU-Beihilferecht ohne besondere Genehmigung erlaubt sind.De-minimis-Beihilfe nach Vorgaben der EU-Verordnung 1407/2013 vom 18. Dezember 2013 (Anwendung der Artikel 107 und 108 des AEUVVertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen). Bei Unternehmen, die in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind, wird die Förderung über die EU-Verordnung 1408/2013 vom 18. Dezember 2013 (Anwendung der Artikel 107 und 108 des AEUV auf De-minimis-Beihilfen im Agrarsektor) geändert durch die EU-Verordnung 2019/316 vom 21. Februar 2019 abgegolten.

Wie geht es weiter?

Details zur Antragstellung

Die Anträge können Sie ab dem 01.11.2019 elektronisch unter der E-Mail-Adresse elektromobilitaet@l-bank.de bei uns einreichen. Das Antragsformular wird Ihnen zur gegebenen Zeit auf dieser Seite online bereitgestellt.

Weitere Informationen zur Förderung der Ladeinfrastruktur erhalten Sie unter www.elektromobilitaet-bw.de.

Technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile finden Sie in der Ladesäulenverordnung – LSV.

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Häufige Fragen