Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – privat-nicht gewerblich

  • Förderung der Schaffung von Wohnraum (historische Ortslage), der Schließung von Baulücken und der Wohnumfeldverbesserung
  • Fördergelder für Privatpersonen als Zuschuss

Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, kurz ELR genannt, Dörfer und Gemeinden in strukturschwachen ländlichen Gegenden. Ziel des Programms ist, die Gemeinden als Standort zum Leben, Wohnen und Arbeiten attraktiver zu machen. Gefördert werden Entwicklungsprojekte, die die Gemeinden selbst vorschlagen. Die Gemeinde erstellt ein Gesamtkonzept und koordiniert die Einzelmaßnahmen verschiedener Investoren wie zum Beispiel auch privater Haus- und Grundbesitzer. Die Federführung des Programms liegt beim Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Gefördert werden private Haus- und Grundbesitzer in ländlichen Gegenden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetseite der Regierungspräsidien Baden-Württemberg .

Wer wird gefördert?

Private Haus- und Grundbesitzer in ländlichen Gegenden.

Was wird gefördert?

Der Förderschwerpunkt liegt auf Wohnungsbaumaßnahmen. Gefördert wird:

  • Schaffung von Wohnraum innerhalb der historischen Ortslage durch Umnutzung vorhandener Gebäude, das heißt Modernisierung von bestehenden Wohngebäuden mit umfassendem Sanierungsbedarf oder Umnutzung leerstehender Gebäude zu eigenständigen und familiengerechten Wohnungen zur Eigennutzung oder Vermietung
  • Schließung von Baulücken mit ortsbildgerechten Neubauten von Wohngebäuden zur Eigennutzung
  • Wohnumfeldverbesserung einschließlich Grunderwerb und vorbereitende Maßnahmen wie Baureifmachung von Grundstücken

Mehr Informationen erhalten Sie auf der  Internetseite der Regierungspräsidien Baden-Württemberg .

Wie wird gefördert?

Die Projekte im ELR-Programm werden dezentral auf Gemeindeebene geplant und realisiert. Die Gemeinde erstellt ein Entwicklungskonzept, fasst die Anträge der einzelnen Investoren zusammen und reicht diesen Sammelantrag beim Landratsamt ein. Dieses stimmt zusammen mit einem Koordinierungsausschuss die Maßnahmen der Gemeinden aufeinander ab. Das Regierungspräsidium stuft die Vorhaben nach ihrer Dringlichkeit ein und erstellt einen Entscheidungsvorschlag für das Ministerium. Das Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entscheidet, welche Gemeinden in das Programm aufgenommen werden und wie viel Fördermittel für die einzelnen Vorhaben zur Verfügung gestellt werden. Das Regierungspräsidium bewilligt die Zuwendungen für die Kommunen und Privatpersonen. Die L-Bank zahlt die Fördergelder für Privatpersonen als Zuschuss aus und prüft nach Abschluss der Vorhaben, ob die Gelder zweckentsprechend einsetzt wurden.