Achtung
Wir stellen die Innovationsfinanzierung 4.0 zum 30.06.2025 ein. Wir teilen die Förderung auf die beiden Nachfolgeprogramme Innovationsfinanzierung und Digitalisierungsfinanzierung auf. Sie starten zum 01.07.2025.
Achtung
Einstellung des Programms zum 30.06.2025
Förderung ab 01.07.2025 in den Programmen Innovationsfinanzierung und Digitalisierungsfinanzierung
Sie führen ein mittelständisches Unternehmen.
Sie planen eine Innovation oder ein Digitalisierungsprojekt.
Sie suchen ein Förderdarlehen mit Zinsverbilligung.
Kurz erklärt
Kleine und mittlere sowie größere mittelständische Unternehmen können in der Innovationsfinanzierung 4.0 aus den 5 Förderbausteinen Innovative Vorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Innovative Geschäftsmodelle, Innovative Unternehmen und KI-Innovationen wählen.
Ihr Vorhaben
Sie möchten Ihr innovatives Vorhaben zur Entwicklung von neuen oder verbesserten Produkten oder Prozessen finanzieren.
Sie führen ein Digitalisierungsvorhaben durch und möchten die anfallenden Kosten finanzieren.
Sie benötigen Kapital für die Entwicklung und Einführung eines neuen, innovativen Geschäftsmodells.
Sie möchten ein Projekt zur Entwicklung oder Einführung einer KI-Technologie oder eines KI-basierten Geschäftsmodells finanzieren.
Als innovatives Unternehmen haben Sie unabhängig von einem konkreten Projekt Kapitalbedarf.
Ab 01.01.2025: Installation eigenständiger Heizkessel, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
Ihre Voraussetzungen
Sie arbeiten freiberuflich oder führen ein gewerbliches Unternehmen.
Sie planen ein Innovations- oder Digitalisierungsprojekt oder ein Künstliche Intelligenz -Projekt.
Oder: Sie richten Ihr Unternehmen mit einem neuen Geschäftsmodell neu am Markt aus.
Oder: Ihr Unternehmen gilt als innovatives oder schnell wachsendes Unternehmen gemäß den Programmbestimmungen (Details siehe Merkblatt)
Sie sind am Standort Baden-Württemberg aktiv.
Ihr Unternehmen gilt als Ein kleines und mittleres Unternehmen nach EU‑Definition hat weniger als 250 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von maximal 50 Mio. € (oder eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. €). (KMU) im Sinne der EU-Definition.
Oder: Ihr Unternehmen gilt als größeres Unternehmen, befindet sich aber mehrheitlich im Privatbesitz und hat einen Jahresumsatz bis maximal 500 Mio. €.
Unsere Leistungen
Finanzierung: Förderdarlehen im Hausbankenverfahren mit Tilgungszuschuss | gegebenenfalls auch ERP-Förderzuschuss der KfW
Kredithöhe: 10.000 bis 5 Mio. €, bei größeren Unternehmen bis 25 Mio. €
Kreditlaufzeit: 5, 7 oder 10 Jahre | tilgungsfrei 0–2
Sollzinsverbilligung und -bindung: wie Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre
Bereitstellungszinsen: keine
Sondertilgung: für Zusagen ab 20.02.2025 in den ersten 3 Jahren nach Darlehenszusage ausgeschlossen (Ausnahme: jederzeit möglich gegen Vorfälligkeitsentschädigung im Förderschwerpunkt Innovative Unternehmen). Weitere Informationen siehe unten bei „Häufige Fragen“
Aktuelle Zinssätze und Tilgungszuschüsse: siehe Konditionenübersicht bei den Downloads
Zusätzliche Leistung: Tilgungszuschuss
Nach erfolgreicher Durchführung Ihrer Investitionen erhalten Sie zusätzlich einen Tilgungszuschuss für Ihr Darlehen. Damit müssen Sie das Darlehen nicht in voller Höhe zurückzahlen. Die Höhe der Tilgungszuschüsse kann schwanken. Informieren Sie sich in der Konditionenübersicht über die jeweils aktuellen Werte.
Der Tilgungszuschuss beträgt derzeit (Stand: 05.12.2024):
Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Für größere Unternehmen (Nicht-KMU/GU)
Zum 05.12.2024 haben wir die Tilgungszuschüsse für KMU wieder auf das Normalniveau gesenkt. Vom 15.01.2024 bis 04.12.2024 konnten wir im Rahmen der Förderoffensive Innovation, Digitalisierung und Transformation höhere Tilgungszuschüsse anbieten. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Mittel der Förderoffensive nun leider ausgeschöpft.
Zusätzliche Förderung der KfW: ERP-Förderzuschuss ab 20.02.2025
Sie können als Ergänzung zu unserem Darlehen (auch mit Tilgungszuschuss) den neuen ERP-Förderzuschuss
Zusätzliche Konditionenvariante: beihilfefreie Zinsen ab 18.09.2023
Ab 18.09.2023 bieten wir zwei spezielle Konditionenvarianten mit beihilfefreien Konditionen:
Für Kleine und mittlere Unternehmen und größere Unternehmen (GU) gelten jeweils die gleichen Zinssätze.
Wir steuern die Zinssätze so, dass in den Darlehen nie eine Beihilfe im Sinne der EU enthalten ist. Damit unterliegen diese Darlehen nicht den spezifischen Regelungen des EU-Beihilferechts und sind flexibler einsetzbar. Ein Tilgungszuschuss ist in diesen Varianten ausgeschlossen. Er stellt immer eine Beihilfe dar.
Zusätzliche Förderung bei fehlenden Sicherheiten: Kombi-Bürgschaft 50
Kombi-Bürgschaften sind standardisierte Ausfallbürgschaften speziell für unsere Förderdarlehen. Sie können sie in einem vereinfachten Verfahren beantragen. Und Sie erhalten besondere Konditionen. Die Bürgschaftsprovision orientiert sich dabei an den Risikogerechtes Zinssystem -Klassen des Förderdarlehens. Verbürgt werden 50 % des Förderdarlehens.
Für die Innovationsfinanzierung 4.0 bieten die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Die Bürgschaftsbank ist für Bürgschaftsbeträge bis 2 Mio. € zuständig, die L‑Bank für höhere Beträge.
Die L‑Bank informiert.
Die KfW führt zum 20.02.2025 den ERP-Förderzuschuss für ihr Programm „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
Wenn Sie also ein Darlehen in der Innovationsfinanzierung 4.0 der L-Bank erhalten, können Sie für das Vorhaben auch einen ERP-Förderzuschuss der KfW beantragen. Das gilt für Darlehen (mit Zusagedatum ab 20.02.2025) in folgenden Förderschwerpunkten der Innovationsfinanzierung 4.0:
Bei einer Förderung im Schwerpunkt "Innovative Unternehmen" gibt es keinen ERP-Förderzuschuss.
Der ERP-Förderzuschuss ist ein "echter" Zuschuss, den die KfW direkt an Sie auszahlt. Er wird zusätzlich zu dem Darlehen (und zum Tilgungszuschuss der L-Bank) gewährt. Sowohl KMU als auch größere Unternehmen (GU) erhalten den ERP-Förderzuschuss. Der ERP-Förderzuschuss beträgt 3 % des Bruttodarlehensbetrags, maximal 200.000 €.
Das Verfahren für Antragstellung, Zusage und Auszahlung des ERP-Förderzuschusses ist getrennt von dem für das Darlehen.
Antragstellung
Den ERP-Förderzuschuss beantragen Sie zusammen mit dem Darlehen bei Ihrer Hausbank. Bitte verwenden Sie für den Zuschuss das entsprechende Antragsformular der KfW. Reichen Sie auch die weiteren Unterlagen zur Legitimation ein (als PDF-Datei). Auf dem Zuschussantrag müssen Sie auch die Vorhabensart angeben.
Beim Antrag für das Darlehen müssen Sie nicht angeben, dass Sie den ERP-Förderzuschuss beantragen.
Die Hausbank prüft und leitet die Unterlagen für den Zuschussantrag weiter an die KfW, wenn die Darlehenszusage der L-Bank vorliegt. Ohne die Kontonummer der L-Bank-Zusage kann die KfW den Antrag nicht bearbeiten.
Zusage
Die KfW schickt Ihnen per Post eine Zusage für den ERP-Förderzuschuss. Ihre Hausbank erhält eine Kopie.
Auszahlung
Die Auszahlung des Förderzuschusses beantragen Sie bei Ihrer Hausbank. Das ist allerdings erst möglich, wenn Sie das Darlehen vollständig abgerufen haben oder auf den Restbetrag verzichtet haben. Dies bestätigt die Hausbank gegenüber der KfW. Diese zahlt den Zuschuss direkt auf Ihr Konto aus.
Weitere Informationen und die notwendigen Formulare finden Sie bei der KfW
Ob und wann Sie eine Sondertilgung vornehmen können, hängt vom Datum der Darlehenszusage ab. Die genauen Regelungen stehen in Ziffer 3.7 des Programmmerkblatts, das Teil der Zusage ist. Die gesetzlichen Kündigungsrechte bleiben bestehen.
Zusagen ab 20.02.2025:
Zusagen 01.07.2021 bis 19.02.2025
Zusagen 03.02.2020 bis 30.06.2021:
Zusagen bis 02.02.2020
Wir haben die Regelungen in den letzten Jahren immer wieder an die Vorgaben des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits der KfW angepasst. Immer wenn die KfW in ihrem Programm einen Förderzuschuss gewährt, ist das Sondertilgungsrecht eingeschränkt. Vom 03.02.202 bis 30.06.2021 hatten wir den ERP-Förderzuschuss in einen Tilgungszuschuss für das L-Bank-Darlehen umgewandelt.
Zusagen vom 01.10.2024 bis 04.12.2024
Zusagen vom 15.01.2024 bis 30.09.2024
Zusagen vom 01.07.2021 bis 14.01.2024
Zusagen vom 03.02.2020 bis 30.06.2021
Zusagen vom 06.06.2019 bis 02.02.2020
Zusagen vom 01.03.2019 bis 05.06.2019
Ab dem 01.01.2025 dürfen Fördermittel nicht mehr für die Installation eigenständiger mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel vergeben werden (Artikel 17 Absatz 15 der Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD)).
Ein „eigenständiger Heizkessel“ ist ein Heizkessel, der nicht mit einem anderen Wärmeerzeuger kombiniert ist, der erneuerbare Energien nutzt und einen erheblichen Teil der Energie liefert.
„Installation“ bedeutet in diesem Zusammenhang den Kauf, die Montage und die Inbetriebnahme eines eigenständigen Heizkessels.
„Fossile Brennstoffe“ sind nicht erneuerbare kohlenstoffhaltige Energiequellen, wie feste Brennstoffe, Erdgas und Erdöl.
Der Erwerb von sich bereits in Betrieb befindlichen Heizkesseln fällt nicht unter dieses Verbot. Beispielsweise beim Kauf einer Bestandsimmobilie.
Weitere Informationen können Sie der Bekanntmachung der EU-Kommission C/2024/7161
Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Mittel haben wir die Förderoffensive zum 05.12.2024 beendet.
Zum 15.01.2024 hatten wir die Förderung für innovative Vorhaben, Digitalisierungsvorhaben und für innovative Geschäftsmodelle intensiviert. Wir hatten sowohl die Zinsverbilligung als auch die Tilgungszuschüsse für solche Projekte erhöht. Die höchste Förderung erhielten Unternehmen für die Transformation ihres Geschäftsmodelles.
Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Mittel mussten wir die Förderintensität wieder verringern, zuerst zum 01.10.2024 und nun zum 05.12.2024.
Die Förderoffensive war bewusst branchenoffen. Innovation und Transformation bedeuten nicht automatisch mehr Technologie. Zu unserer Zielgruppe gehören auch (vermeintlich) technologieferne Bereiche wie zum Beispiel Einzelhandelsunternehmen. Gerade für diese Unternehmen sind Konzepte zur Neuausrichtung am Markt besonders wichtig. Dabei können die Unternehmen auch auf digitale Technologien setzen. Sie müssen aber nicht. Wir unterstützen dies im Förderschwerpunkt Innovative Geschäftsmodelle.
Ab dem 20.11.2023 stellen wir unser elektronisches Antrags- und Zusageverfahren stufenweise auf eine neue Technologie um: die Web-Service Anbindung „LFI-Schnittstelle“. Am 20.11.2023 haben wir zusammen mit der DZ-Bank die LFI-Schnittstelle für die Volks- und Raiffeisenbanken produktiv geschaltet. Am 11.12.2023 folgte dann die LFI-Schnittstelle zur LBBW für den Sparkassensektor. Weitere Institute werden in 2024 folgen.
Zeitgleich führen wir neue, grundlegend überarbeitete Dokumente für Antragstellung und Zusage für die Darlehensprogramme der gewerblichen und landwirtschaftlichen Förderung ein:
Die Finanzierungsinstitute, die über die LFI-Schnittstelle angebunden sind, nutzen automatisch das neue Antragsformular, das Merkblatt Subventionserhebliche Tatsachen, die neuen Zusagetexte und die neuen Allgemeinen Bestimmungen. Zum 14.12.2023 gelten diese Dokumente dann auch für Hausbanken ohne Anbindung an die LFI-Schnittstelle. Ebenfalls zum 14.12.2023 führen wir neue Programmmerkblätter sowie die redaktionell überarbeiteten Anlagen zum Förderantrag für alle Finanzierungsinstitute ein.
Die Antragsunterlagen und Programmmerkblätter sind ab 14.12.2023 bei den Downloads online abrufbar.
Unsere Finanzierungspartner finden die Allgemeinen Bestimmungen, den neuen Förderantrag sowie programmspezifische Musterzusagen schon jetzt in unserem Expertenportal
Die L‑Bank kooperiert.
Die L‑Bank bietet die Innovationsfinanzierung 4.0 in Zusammenarbeit mit dem Bundesförderinstitut KfW und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg an.
Die L‑Bank refinanziert die Darlehen der Innovationsfinanzierung 4.0 aus dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
Mit einem Darlehen der Innovationsfinanzierung 4.0 dürfen Sie ab 20.02.2025 bei der KfW zusätzlich den ERP-Förderzuschuss beantragen.
Die Bürgschaftsbank
Dokumente und Formulare
In der Konditionenübersicht finden Sie die aktuellen Zinssätze, in den Merkblättern alle Details zu den Fördervoraussetzungen und zum weiteren Verfahren.
Konditionenübersichten für alle unsere Förderdarlehen finden Sie unter www.l-bank.de/konditionen
Anhand der Antragsformulare können Sie sich vorab einen Überblick verschaffen, welche Angaben Sie bei Ihrer Hausbank machen müssen. Die Formulare füllen Sie dann gemeinsam mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater bei der Hausbank aus.